Fachbeiträge

Sämtliche Fachbeiträge aus den Hydrographischen Nachrichten seit der Ausgabe HN 100 sind online verfügbar.
Sie können über Titel, Autor, DOI und Schlüsselwörter gesucht werden.

EDoM’18 – ein internationales Untersuchungsprogramm an der Ems

Das Emsästuar zwischen der Nordsee und der Tidegrenze ist ein Problemfall. Überwiegend anthropogene Einflüsse haben zu einem verstärkten Eintrag von Sedimenten geführt. Der Schwebstoffgehalt im Wasser ist mittlerweile so hoch, dass der Zustand der Ems sowohl unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Unterhaltung der Schifffahrtsstraße als auch aus ökologischer Sicht als kritisch zu bewerten ist. Wissenschaftler und Ingenieure haben sich in dem internationalen Verbundprojekt EDoM’18 daran gemacht, mit Hilfe eines groß angelegten Messprogramms einigen grundlegenden Fragen zu den Transport- und Strömungsprozessen auf den Grund zu gehen. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über das Untersuchungsgebiet, beschreibt die Motivation für das Projekt EDoM’18 und erwähnt erste, ausgewählte Ergebnisse.

Ems | EDoM’18 | Masterplan Ems 2050 | Fluid Mud | Verschlickung

Ausgabe: HN 115, Seite 54–58
DOI: 10.23784/HN115-08
Autor/en: Christian Maushake

Coastal zone mapping with the world’s first airborne multibeam bathymetric lidar mapping system

Coastal zone mapping is becoming more and more important due to the magnified impacts on coastal communities due to climate change and the gradual but inexorable rise in global mean sea level. Accu-rate determination of the nearshore bathymetry and low-lying coastal terrain is vital for providing better modelling of the likely impact to areas due to storm surges and flooding. With this new concept in air-borne lidar bathymetry (ALB) technology, mapping this challenging domain is now more possible to achieve in an efficient and effective way.

ALB | lidar | coastal zone mapping | RAMMS | UAV

Ausgabe: HN 115, Seite 48–53
DOI: 10.23784/HN115-07
Autor/en: Don Ventura

Bestimmung des Bewegungsverhaltens von Gletschern durch Analyse terrestrischer Bildsequenzen

Die Auswertung von Bildsequenzen terrestrischer Kameras stellt ein wertvolles Werkzeug zur Analyse von Gletscherbewegungen in Ergänzung zu satellitenbasierten Verfahren dar. Durch subpixelgenaue Verfahren der multitemporalen Bildzuordnung lassen sich Bewegungen zwischen Bildern einer Sequenz mit Genauigkeiten im Bereich eines Zehntelpixels bestimmen. Durch geeignete Verfahren der Georeferenzierung über geodätisch-photogrammetrische Netze lassen sich diese auf die Gletscheroberfläche übersetzen und erlauben die Bestimmung von Bewegungsvektor- und -trajektorienfeldern mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern in einer Entfernung von einigen Kilometern zur Kamera. Die fast beliebig hohe zeitliche Auflösung erlaubt dabei über die Bestimmung der Bewegungsge-schwindigkeit von Gletschern auch die Analyse dynamischer Prozesse wie gezeitenabhängiger Bewe-gungen oder Kalbungsereignissen.

Photogrammetrie | Glaziologie | Bildanalyse | Geschwindigkeitsfeld | Georeferenzierung

Ausgabe: HN 115, Seite 43–47
DOI: 10.23784/HN115-06
Autor/en: Hans-Gerd Maas, Ellen Schwalbe

»Wir werden uns anpassen – müssen«

Dr. Jacobus Hofstede arbeitet in Kiel als wissenschaftlicher Direktor am Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein, wo er in den Bereichen Küstenschutz und Klima-Anpassung tätig ist. Im Interview nennt der Geograph alarmierende Zahlen, gibt aber auch beruhigende Antworten – und er schlägt so manche ironisch-überraschende Volte. Dabei blickt er insgesamt eher optimistisch in die Zukunft.

Meeresspiegelanstieg | Klimawandel | Küstenschutz | Landesschutzdeich | Sturmflut

Ausgabe: HN 115, Seite 34–42
DOI: 10.23784/HN115-05
Autor/en: Lars Schiller, Jacobus Hofstede

Globale terrestrische geodätische Referenzrahmen als Grundlage der Erdsystembeobachtung

Die Bereitstellung geeigneter globaler terrestrischer geodätischer Referenzrahmen ist von hoher ge-sellschaftlicher Relevanz und von ausschlaggebender Bedeutung für ein tiefgreifendes Verständnis des Systems Erde. Dies wird deutlich, wenn es um eine genaue und zuverlässige Quantifizierung und Prog-nose des globalen Meeresspiegelanstiegs geht. Die Unsicherheiten im Referenzrahmen sind eine Hauptfehlerquelle bei der Bestimmung des globalen Meeresspiegels. Daher will man die genauigkeits-limitierenden Effekte in der Bestimmung von Referenzrahmen aufdecken und minimieren. Simulationen von Referenzrahmen sind dafür ein nützliches Hilfsmittel.

Referenzrahmen | GGOS | GNSS | SLR | VLBI | DORIS | Simulationen

Ausgabe: HN 115, Seite 28–33
DOI: 10.23784/HN115-04
Autor/en: Susanne Glaser, Harald Schuh

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.