Fachbeiträge

Sämtliche Fachbeiträge aus den Hydrographischen Nachrichten seit der Ausgabe HN 100 sind online verfügbar.
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Von der Norddeutschen Seewarte zum BSH
150 Jahre maritime Dienstleistung und Forschung

Oberhalb der Landungsbrücken in Hamburg an der Elbe residiert das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Zusammen mit seinem zweiten Dienstsitz in Rostock ist es die zentrale maritime Behörde der Bundesrepublik Deutschland. Ungefähr am gleichen Ort nahm 1868 die Norddeutsche Seewarte ihre Arbeit auf. Sie begründete die maritimen Dienstleistungen und die maritime Ressortforschung in Deutschland. Zogen in jenen Jahren noch die eindrucksvollen Windjammer an den Landungsbrücken vorbei, sind es heute die großen Handels- und Containerschiffe und die neuartigen Forschungs- und Spezialschiffe. Seit ihrer Existenz hat die Behörde, die im Dienst für Schifffahrt und Meer steht, die Schiffe bei der täglichen Arbeit im Blick.

Norddeutsche Seewarte | Deutsche Seewarte | DHI | BSH | Segelanweisung

Ausgabe: HN 112, Seite 13–15
DOI: 10.23784/HN112-03
Autor/en: Thomas Dehling

A modern Hydrographic OfficeA modern Hydrographic Office

Hydrographic Offices and related organisations nowadays face a two-sided challenge: Survey and map the inland and offshore waters and position themselves as service-oriented partners in the maritime sector. The concept of Marine Spatial Data Infrastructures (MSDI) can help building up a platform to organise, produce and disseminate modern information products.

Hydrographic Office | Marine Spatial Data Infrastructure – MSDI | ENC | web app

Ausgabe: HN 112, Seite 10–11
DOI: 10.23784/HN112-02
Autor/en: Rafael Ponce

Individual recognition schemes in hydrography

Individual recognition schemes assess a professional against the necessary competencies for a particular profession and award the successful candidate with a certification. The professionals keep their certifications as long as they meet the requirements. In 2018, the German Hydrographic Society (DHyG) prepared a questionnaire in order to conduct a survey on the need of individual recognition schemes in Germany and Europe. This article discusses the most important results of the study.

individual recognition schemes | personal certification | Standards of Competence | Cat A | Cat B | IBSC

Ausgabe: HN 111 Seite: 49–52
DOI: 10.23784/HN111-09
Autor/en: Cigdem Askar, Tanja Dufek, Harald Sternberg

Neue Regeln für den Tiefseebergbau
Draft Exploitation Regulations 2018

Der Bedarf an wertvollen Industriemetallen und Seltenen Erden steigt. Um den Bedarf zu decken, kann der Tiefseebergbau einen Beitrag zur Rohstoffsicherung leisten. Den Tiefseebergbau außerhalb der Grenzen nationaler Zuständigkeiten regelt die Internationale Meeresbodenbehörde ISA mit Sitz in Jamaika. Momentan verwaltet die ISA 29 Lizenzverträge zu Erkundung von Lagerstätten. Die Rechtsgrundlagen zur Erkundung finden sich in den »Exploration Regulations«. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird der industrielle Tiefseebergbau beginnen. Erste Geräte werden bereits erprobt. Seit 2015 erarbeitet die ISA einen umfassenden Abbaucode für den Tiefseebergbau – die »Exploitation Regulations«.

Tiefseebergbau | Internationale Meeresbodenbehörde ISA | Bodenschätze | Exploration | Exploitation

Ausgabe: HN 111 Seite: 38–46
DOI: 10.23784/HN111-08
Autor/en: Uwe Jenisch

Ordnung des Meeres
Neue Fachabteilung im BSH

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) führt die Raumplanung in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee aus. Bei der Raumordnung gilt es, die wirtschaftliche und wissenschaftliche Nutzung zu regeln, die Sicherheit und Leichtigkeit der Seeschifffahrt zu gewährleisten und die Meeresumwelt zu schützen. Eine vorausschauende Planung ordnet die ständig zunehmende Nutzung und koordiniert Nutzungsinteressen und Schutzansprüche.

Ausgabe: HN 111 Seite: 36–37
DOI: 10.23784/HN111-07
Autor/en: Nico Nolte