Fachbeiträge

Sämtliche Fachbeiträge aus den Hydrographischen Nachrichten seit der Ausgabe HN 100 sind online verfügbar.
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Retrospektive der Meeresspiegel¬forschung in Deutschland
Teil 2: Deutsche Ostseeküste

In diesem Beitrag werden die beobachteten Meeresspiegeländerungen auf Grundlage von pegelba-sierten Wasserstandsmessungen an der deutschen Ostseeküste seit dem 18. Jahrhundert dargestellt. Es werden sowohl die Anfänge der Meeresspiegeluntersuchungen aufgrund von vertikalen Landbewe-gungen als auch aktuellste Forschungsergebnisse zur Auswertung langzeitlicher Pegelzeitreihen über das 20. Jahrhundert und die Verknüpfung mit Landbewegungsschätzern vorgestellt. Dabei zeigen die Untersuchungen für die Ostsee lineare Trends im Bereich der entsprechenden Ergebnisse für den glo-balen Meeresspiegelanstieg. Da die Ostsee nur durch die dänische Meerenge mit der Nordsee und dem globalen Ozean verbunden ist, überlagern allerdings zusätzlich lokale Effekte die Meeresspiegel-entwicklung.

Meeresspiegel | MSL | Ostsee | Pegeldaten | vertikale Landbewegungen

Ausgabe: HN 116, Seite 60–67
DOI: 10.23784/HN116-09
Autor/en: Jessica Kelln, Jürgen Jensen

»Die Communitys zueinander bringen«

Dr. Gottfried Mandlburger ist Senior Researcher an der TU Wien und weltweit anerkannter Experte für Laserbathymetrie. Er leitet den Arbeitskreis Hydrographie/Bathymetrie der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF). Im Interview verwendet Mandlburger ein ungewöhnliches Wort, er spricht von »Sonarhydrographie«, um den Unterschied zur Laserbathy-metrie deutlich zu machen.

Fernerkundung | Laserbathymetrie | topo-bathymetrisches System | UAV | Footprint | Waveform-Stacking

Ausgabe: HN 116, Seite 52–58
DOI: 10.23784/HN116-08
Autor/en: Lars Schiller, Gottfried Mandlburger

Hydrographic remote sensing made in Germany

What links hydrography and remote sensing? What has been developed and integrated in practice? This article addresses these issues with a core focus on the German contribution to hydrographic re-mote sensing (HRS).

HRS – hydrographic remote sensing | earth observation | SDB – satellite-derived bathymetry

Ausgabe: HN 116, Seite 48–51
DOI: 10.23784/HN116-07
Autor/en: Knut Hartmann, Thomas Heege

Satellite-derived bathymetry in practice
Current examples for cable route surveys and coastal monitoring

Multibeam bathymetry surveying is a well-established method but limited to water depths accessible by vessels or small boats. Airborne LiDAR bathymetry (ALB) systems can cover this gap by surveying both the coastal topography and the shallower water regions. ALB surveys are mostly suitable for larger pro-jects where accurate measurements are requested, as they require on-site mobilisation and a noticea-ble amount of costs. Satellite-derived bathymetry (SDB) can be seen as an option for an easy to imple-ment, cost-effective and globally available solution to provide full coverage with moderate density and accuracy which may be suitable for certain projects in coastal regions or as a precursor survey before commissioning a targeted survey. This paper describes methods providing information to fill data gaps for cable landing sites and for coastal zone monitoring. They are based on the new SDB online software eoLytics SDB by ¬EOMAP. Results obtained compare well against acoustic survey data. The procedure was found to be highly useful for the described purposes.

SDB – satellite-derived bathymetry | LiDAR | cable route survey | coastal zone monitoring | eoLytics SDB

Ausgabe: HN 116, Seite 40–47
DOI: 10.23784/HN116-06
Autor/en: Marina Niederjasper

Drohnengestützte Erfassung von maritimen Infrastrukturen

Das Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. in Bremerhaven befasst sich mit der Entwicklung von automatisierten Technologien und echtzeit-nahen Verarbeitungsmethoden zur Erstellung neuartiger Lagebilder für den maritimen Bereich. Über- und Unter-Wasser-Drohnen (UAV, AUV, ROV) werden mit neuartigen optischen Kamera- und Sonar-systemen eingesetzt, um dreidimensionale Lagebilddaten aufzunehmen. Spektrale Informationen und dreidimensionale Punktwolken werden zu Lagedarstellungen kombiniert, die die Lösung von Sicher-heitsfragestellungen vereinfachen und beschleunigen (Suche von Lecks, Schäden an Anlagen, Erfas-sung von Fahrzeugen und Personen auf dem Hafengelände). Die Technologie leistet einen wichtigen Beitrag zum Überblick über die maritimen Infrastrukturen. Durch die gute Verfügbarkeit und die Leis-tungsfähigkeit der Systeme sowie Möglichkeiten zum automatisierten Betrieb lässt sich der zeitliche Aufwand der Modellierung auf ein Minimum reduzieren.

Drohnen | 3D-Modellierung | Photogrammetrie | Visualisierung | Punktwolke | AUV | Multikopter

Ausgabe: HN 116, Seite 36–39
DOI: 10.23784/HN116-05
Autor/en: David Heuskin, Frank Lehmann

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