Fachbeiträge

Sämtliche Fachbeiträge aus den Hydrographischen Nachrichten seit der Ausgabe HN 100 sind online verfügbar.
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Die Deutsche Bucht: mögliche Zukünfte im Klimawandel

Meeresspiegel, Meteorologie, Topographie des Wattenmeers, binnenseitiger Abfluss in die Ästuare: All dies wird durch den Klimawandel beeinflusst. Und das nicht einzeln nacheinander, sondern alles parallel auf un-terschiedlichen Zeitskalen, weil alles mit allem zusammenhängt. Wir wagen einen Blick in die Zukunft und zeigen mit Hilfe von numerischen Modellen, was uns in der Deutschen Bucht erwarten könnte.

numerische Modellierung | Klimawandel | Meeresspiegelanstieg | Wattenmeerentwicklung | Deutsche Bucht

Ausgabe: HN 118, Seite 16–19
DOI: 10.23784/HN118-02
Autor/en: Caroline Rasquin

An operational, assimilative model system for hydrodynamic and biogeochemical applications for German coastal waters

The Federal Maritime and Hydrographic Agency (BSH) is introducing a new operational model system for the North and Baltic Sea, focusing on German coastal waters. This model system newly includes a biogeochem-ical model and a data assimilation component. The data streams are managed carefully to be able to con-duct several model runs per day and provide reliable forecast data for internal and external customers. Dur-ing a pre-qualification phase, model results have been validated with focus on mostly used products. Here we show validation results for tides, temperature and oxygen. The model system is able to simulate the physical and biogeochemical features of the North and Baltic Sea. Nevertheless, BSH is constantly develop-ing the model system to further improve the results and add new components to the system.

operational forecasting | biogeochemical modelling | hydrodynamic modelling | data assimilation | North and Baltic Sea

Ausgabe: HN 118, Seite 6–15
DOI: 10.23784/HN118-01
Autor/en: Thorger Brüning, Xin Li, Fabian Schwichtenberg, Ina Lorkowski

Wie geht’s der Hydrographie in der Corona-Krise?

Anfang September haben wir über zwanzig Leute gefragt, wie sich die Corona-Krise in ihrem Umfeld bemerkbar macht. Jeder sollte dieselben fünf Fragen beantworten. Die ersten Antworten trafen innerhalb von wenigen Stunden ein. Andere ließen sich Zeit oder mussten die Antworten noch mit der Presseabteilung abstimmen. Manche waren gerade im Urlaub oder auf Exkursion und reichten die Antworten nach. Wir drucken die – meist leicht gekürzten – Antworten in der Reihenfolge des Eingangs ab.

Ausgabe: HN 117, Seite 64–74
DOI: 10.23784/HN117-10
Autor/en: Lars Schiller

Tiefseebergbau: Ein Umweltproblem?

Technischer Fortschritt und ein steigender Bedarf an Metallen aufgrund anhaltender Trends (z. B. Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum, Digitalisierung, Ausbau erneuerbarer Energien und Umstieg auf E-Mobilität) haben das Thema »Tiefseebergbau« nach wechselnden Phasen des Interesses und Desinteresses wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Während Vertreter der Industrie darin in erster Linie eine Chance sehen, lehnen Nichtregierungsorganisationen einen derartigen Eingriff in die Natur oft kategorisch ab. Tatsächlich wäre ein kommerzieller Abbau mariner mineralischer Rohstoffe mit erheblichen, weitgehend unwiderruflichen Umweltfolgen verbunden, darunter die großflächige Zerstörung von Habitat und die mögliche Freisetzung potenziell toxischer Metalle am Meeresboden, die Entstehung von Sedimentfahnen in der Wassersäule und der Ausstoß von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen über der Wasseroberfläche. Gleichzeitig vermeidet er einige der katastrophalsten Auswirkungen des Bergbaus an Land und sollte daher nicht direkt von der Hand gewiesen werden. Der Artikel bietet einen umfassenden Überblick über den Abbau von Manganknollen, Eisenmangankrusten und Massivsulfiden sowie die damit einhergehen Umweltfolgen.

Tiefseebergbau | Rohstoffe | Umweltfolgen | kritische Metalle | Meeresumwelt

Ausgabe: HN 117, Seite 56–63
DOI: 10.23784/HN117-09
Autor/en: Luise Heinrich

The German DeepSea Mining Alliance in close cooperation with its European members

A group of German companies founded the DeepSea Mining Alliance (DSMA) in 2014 as a joint industrial platform to foster the German and international activities regarding deep-sea minerals and the corresponding mining of these resources. Its main objective is to support the coordinated representation of interests regarding politics, industry and society. Nowadays the DSMA consists of 28 members in total – containing six foreign members as well as seven scientific institutions. The most promising activities with the partners from France, Belgium and Norway are introduced.

Deep-sea mining |raw materials | rare earth elements | DSMA | ISA | Mn-Nodules | seafloor massive sulfides

Ausgabe: HN 117, Seite 50–55
DOI: 10.23784/HN117-08
Autor/en: Johannes Post

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