Wissenschaftsgespräche

Bereits seit 2008 erscheint in jeder Ausgabe der Hydrographischen Nachrichten ein Wissenschaftsgespräch mit einem führenden Kopf der Hydrographie. Mehrere Seiten sind in jedem Heft für das Interview reserviert. Und noch jeder Gesprächspartner wurde von den Redakteuren gefragt: Was wissen Sie, ohne es beweisen zu können?

HN110 SternbergHarald Sternberg ist seit dem Jahr 2001 Professor in Hamburg, zuerst an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), dann an der HafenCity Universität (HCU). Seine Schwerpunkte waren bislang die Ingenieurgeodäsie und die geodätische Messtechnik. Im November 2017 übernahm er überraschend die Professur für Hydrographie und Geodäsie. Im Wissenschaftsgespräch verrät er, wie sich Studium und Lehre verändern werden, wann Hydrographen ungenauer messen sollten, was wir von lernenden Maschinen erwarten dürfen und warum Ingenieure für das Gute verantwortlich sind.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 110 (06-2018), S. 40-50

HN109 HenningsKapitän, Ozeanograph und Physiker in einer Person – Dr. Ingo Hennings war fast drei Jahrzehnte lang als Wissenschaftler am GEOMAR in Kiel beschäftigt. Zusätzlich war er dort als Nutzerkoordinator für die Neubauten zuständig und er hat sich im Personalrat für die Belange der Mitarbeitenden starkgemacht. An einem seiner letzten Arbeitstage blickt er auf seine Lebensarbeitsleistung zurück. Und redet Tacheles. Ein Gespräch über die Lust und den Frust an der Wissenschaft, über Missstände in der Forschung und darüber, wie es sein sollte, sowie über die Rolle des Zufalls und seinen Kampf des guten Glaubens.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 109 (02-2018), S. 24-30

HN108 Egbert SchwarzBeim Stichwort "maritime Sicherheit" denkt man nicht unbedingt als erstes an das DLR, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Doch am Standort Neustrelitz gibt es seit 2014 die Forschungsstelle Maritime Sicherheit. Unser Gesprächspartner Egbert Schwarz ist Teamleiter dieser Forschungsstelle. Im Wissenschaftsgespräch wollten wir von ihm erfahren, wie er mit seiner Arbeit zur Sicherheit auf See beitragen kann. Und als Hydrographen interessierten wir uns natürlich besonders dafür, was uns die Erdbeobachtung in puncto hydrographische Daten bieten kann.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 108 (10-2017), S. 10-19

HN107 DehlingAls Leiter des Referats Seevermessung und Geodäsie am Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat Thomas Dehling einen Job, bei dem er viel unterwegs ist. Sein Engagement im Capacity Building führt ihn in entlegene Gegenden. Was das Reisen mit ihm macht, verrät er im HN-Interview. Außerdem erläutert er, weshalb Seekarten echt preiswert sind. Und natürlich steht er auch in seiner neuen Funktion als Erster Vorsitzender der DHyG Rede und Antwort.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 107 (06-2017), S. 32-38

HN106 PeregovitsJürgen Peregovits ist geschäftsführender Gesellschafter der IngenieurTeam GEO GmbH in Karlsruhe. Das Ingenieurbüro mit 18 Mitarbeitern zählt zu den führenden Unternehmen für Gewässervermessung in Deutschland. Peregovits, der bereits seit den 80er Jahren als Hydrograph tätig ist, wurde im letzten Jahr das Gütesiegel "DHyG-Anerkannter Hydrograph" verliehen. Im Interview mit den Hydrographischen Nachrichten gibt er Einblick in seine Geschäfte und Projekte, erklärt seinen Qualitätsanspruch und verrät, was ihn täglich motiviert.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 106 (02-2017), S. 26-31

HN105 JonasDr. Mathias Jonas is Vice President of the Federal Maritime and Hydrographic Agency. The 55 year old National Hydrographer of Germany and Managing Director of the department “Nautical Hydrography” is responsible for national activities in wreck search, sea survey and the issue of related nautical publications. He represents those tasks in various organs of the International Maritime Organization (IMO) and the International Hydrographic Organization (IHO). In the interview with Hydrographische Nachrichten the expert for electronic sea charts talks about his preference for paper and about the future of the printed sea chart. And he believes that dealing with the ocean awakes the good in man.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 105 (11-2016), S. 6-11