Wissenschaftsgespräche

Bereits seit 2008 erscheint in jeder Ausgabe der Hydrographischen Nachrichten ein Wissenschaftsgespräch mit einem führenden Kopf der Hydrographie. Mehrere Seiten sind in jedem Heft für das Interview reserviert. Und noch jeder Gesprächspartner wurde von den Redakteuren gefragt: Was wissen Sie, ohne es beweisen zu können?

HN107 DehlingAls Leiter des Referats Seevermessung und Geodäsie am Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat Thomas Dehling einen Job, bei dem er viel unterwegs ist. Sein Engagement im Capacity Building führt ihn in entlegene Gegenden. Was das Reisen mit ihm macht, verrät er im HN-Interview. Außerdem erläutert er, weshalb Seekarten echt preiswert sind. Und natürlich steht er auch in seiner neuen Funktion als Erster Vorsitzender der DHyG Rede und Antwort.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 107 (06-2017), S. 32-38

HN106 PeregovitsJürgen Peregovits ist geschäftsführender Gesellschafter der IngenieurTeam GEO GmbH in Karlsruhe. Das Ingenieurbüro mit 18 Mitarbeitern zählt zu den führenden Unternehmen für Gewässervermessung in Deutschland. Peregovits, der bereits seit den 80er Jahren als Hydrograph tätig ist, wurde im letzten Jahr das Gütesiegel "DHyG-Anerkannter Hydrograph" verliehen. Im Interview mit den Hydrographischen Nachrichten gibt er Einblick in seine Geschäfte und Projekte, erklärt seinen Qualitätsanspruch und verrät, was ihn täglich motiviert.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 106 (02-2017), S. 26-31

HN105 JonasDr. Mathias Jonas is Vice President of the Federal Maritime and Hydrographic Agency. The 55 year old National Hydrographer of Germany and Managing Director of the department “Nautical Hydrography” is responsible for national activities in wreck search, sea survey and the issue of related nautical publications. He represents those tasks in various organs of the International Maritime Organization (IMO) and the International Hydrographic Organization (IHO). In the interview with Hydrographische Nachrichten the expert for electronic sea charts talks about his preference for paper and about the future of the printed sea chart. And he believes that dealing with the ocean awakes the good in man.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 105 (11-2016), S. 6-11

HN104 DeimlingJens Schneider von Deimling hat Geologie studiert und in Geophysik promoviert. Der 39-jährige Forscher ist Experte für Gasaustritte, die er mit hydroakustischen Methoden detektiert. Nach Stationen am Geomar und am IOW ist er seit Anfang des Jahres an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beschäftigt. Dort bringt er den Studierenden bei, wie man Fächerecholote verwendet und die Daten auswertet. Ein Gespräch über seine Studienjahre, exzellente Forschung und gute Lehre sowie über den Mikrokosmos Forschungsschiff.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 104 (06-2016), S. 28-33

HN103 OffenbornWalter Offenborn ist Leiter des Unterwasserdaten-Centers beim Marinekommando in Rostock. Im Wissenschaftsgespräch mit den HN gibt er Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Marine. Deutlich wird, dass Hydrographie für die Marine weitaus mehr bedeutet als sichere Schifffahrt. Auch Informationen über die Beschaffenheit des Meeresbodens und über den Untergrund sind von Belang, genauso Daten über Seegrenzen und Strände. So manche Erkenntnis der Marine aber bleibt unter Verschluss.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 103 (03-2016), S. 30-37

Allenthalben ist von autonomer Gewässervermessung die Rede. Doch was ist das eigentlich? Hat ein jeder dieselbe Vorstellung von den bei der autonomen Vermessung zum Einsatz kommenden Geräten und Methoden? Eher nicht – das zumindest ist die Erkenntnis aus dem Wissenschaftsgespräch, in dem fünf Hydrographen ihre jeweilige Sicht erläutern. Mühsam und mit vielen englischen Ausdrücken rang man um die Definition für ein autonomes System. Einig waren sich die Experten darüber, dass die autonome Zukunft sich noch ein paar Jahre Zeit lassen wird. Und dass man auch dann noch qualifizierte Hydrographen brauchen wird.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 102 (11-2015), S. 14-22