Fachbeiträge

Sämtliche Fachbeiträge aus den Hydrographischen Nachrichten seit der Ausgabe HN 100 sind online verfügbar.
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Erprobung von Systemen zur Situationserfassung mit maritimer Technologieentwicklungsplattform

Was passiert, wenn ein Containerschiff Ladung verliert? Auf jeden Fall muss die Unfallstelle schnell gesichert werden, damit die auf dem Gewässerboden liegenden Container andere Schiffe nicht gefährden. Dabei sollten autonome Unterwasser- und Überwassereinheiten zum Einsatz kommen, Kommunikationssysteme und ein Lagezentrum. Ein entsprechendes System wird gerade erprobt.

ACTRESS | Containerverlust | maritime Technologieentwicklungsplattform | SAR

What happens when a container ship loses cargo? In any case, the accident site must be secured quickly so that the containers lying on the bottom of the water do not endanger other ships. Autonomous underwater and surface units should be used, as well as communication systems and a situation centre. Such a system is currently being tested.

ACTRESS | container loss | maritime technology development platform | SAR

Ausgabe: HN 120, Seite 46–47
DOI: 10.23784/HN120-06
Autor/en: Arnold Akkermann, Benjamin Leipold, Peter Dugge, André Bolles

Seevermessung mal anders
Zehn Tage Schweremessungen mit dem VWFS Deneb auf der Nordsee im Juni und Juli 2021

Wer Höhen mit globalen Navigationssatellitensystemen bestimmen will, benötigt eine Höhenbezugsfläche. In Deutschland ist die Höhenbezugsfläche das German Combined Quasigeoid (GCG). Diese wurde nun für die Nordsee neu bestimmt. Dazu wurden Schweremessungen durchgeführt. Wie die Messungen abliefen und was es dabei zu beachten gab, erklären die beteiligen Wissenschaftler.

Schwerefeld | German Combined Quasigeoid | Seekartennull | Satellitenaltimetrie | BSCD2000

Anyone who wants to determine heights with global navigation satellite systems needs a height reference surface. In Germany, the height reference surface is the German Combined Quasigeoid (GCG). This has now been newly determined for the North Sea. Gravity measurements were carried out for this purpose. The scientists involved explain how the measurements were carried out and what had to be taken into account.

gravity field | German Combined Quasigeoid | chart datum | satellite altimetry | BSCD2000

Ausgabe: HN 120, Seite 38–45
DOI: 10.23784/HN120-05
Autor/en: Gunter Liebsch, Patrick Westfeld, Christoph Förste, Ludwig Schröder, Joachim Schwabe, Tobias Peter Bauer, Nico Stolarczuk

»Habitatkartierung wird niemals beendet sein«

Dr. Svenja Papenmeier ist seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Marine Geophysik am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). Dort entwickelt sie standardisierte Verfahren für die Sedimentkartierung, vor allem mit hy¬droakustischen Methoden. Im Interview erläutert sie den Unterschied zwischen Habitatkartierung und Biotopkartierung. Und sie erklärt, warum die Untersuchungsgebiete manchmal Tausende Quadratkilometer groß sind, bei manchen Fragestellungen aber auch schon der Blick auf einen einzigen Quadratmeter genügt.

Habitatkartierung | Sedimentkartierung | Biotopkartierung | Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie | Ostsee

Dr. Svenja Papenmeier has been a research associate in the Marine Geophysics working group at the Leibniz Institute for Baltic Sea Research Warnemünde (IOW) since 2019. There she develops standardised procedures for sediment mapping, primarily using hydroacoustic methods. In the interview, she explains the difference between habitat mapping and biotope mapping. And she explains why the study areas are sometimes thousands of square kilometres in size, but for some questions a glance at a single square metre is enough.

habitat mapping | sediment mapping | biotope mapping | Flora-Fauna-Habitat Directive | Baltic Sea

Ausgabe: HN 120, Seite 32–37
DOI: 10.23784/HN120-04
Autor/en: Svenja Papenmeier, Lars Schiller, Jens Schneider von Deimling, Patrick Westfeld

Sedimentkartierung in der niedersächsischen Nordsee und im Wattenmeer

Das wachsende Interesse an der Überwachung der Meeresumwelt hat Regierungsbehörden und Forschungsinstitute dazu ermutigt, Programme zur Kartierung des Meeresbodens durchzuführen, und so auch das wissenschaftliche Interesse an innovativen Kartierungsmethoden und -instrumenten geweckt. Die Forschungsstelle Küste im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) führt auf Grundlage der Europäischen Richtlinien 1992/43/EG (FFH-Richtlinie), 2000/60/EG (EG-WRRL) und 2008/56/EG (EG-MSRL) die Kartierung der sublitoralen Flächen der niedersächsischen Übergangs-, Küsten- und Meeresgewässer durch. Bei der als Daueraufgabe angelegten Arbeit wird die morphologische und sedimentologische Beschaffenheit der Meeresbodenoberfläche sowie des unmittelbar angrenzenden Meeresuntergrundes erfasst. Die Kartierung erfolgt basierend auf aufwendiger Messtechnik und objektiven Auswertungsmethoden, welche die Ermittlung eindeutiger und über das gesamte Erfassungsgebiet einheitlich reproduzierbarer Ergebnisse erlaubt.

Sedimentkartierung | Fächerecholot | Sedimentecholot | objektive Auswertungsmethoden | niedersächsische Nordsee und Wattenmeer

The growing interest on seabed monitoring strongly encouraged governmental agencies and research institutes to undertake mapping programs and stimulated the scientific interest in innovative mapping methods and tools. The Forschungsstelle Küste within the Lower Saxony Water Management, Coastal Defence and Nature Conservation Agency (NLWKN) is in charge of mapping the subtidal areas of Lower Saxony Coastal and Marine Waters, in order to implement the 1992/43/EEC (EC-HD), 2000/60/EC (EC-WFD) and 2008/56/EG (EC-MSFD) European Directives. Within the program, the Forschungsstelle Küste maps the morphological and sedimentological features of the seabed, as well as the stratigraphical structures of the immediate subbottom. The mapping workflow consists of objective interpretation approaches, which allows the univocal and repeatable results over the whole survey area.

sediment mapping | multibeam echo sounder | sub-bottom profiler | objective methods | Lower Saxony North Sea and Wadden Sea

Ausgabe: HN 120, Seite 24–31
DOI: 10.23784/HN120-03
Autor/en: Francesco Mascioli, Tina Kunde

ECOMAP
Habitatkartierung mittels innovativer optischer und akustischer Fernerkundungs- und Auswerteverfahren

Wie hilfreich sind neue Verfahren der optischen und akustischen Fernerkundung in der Ostsee in Bezug auf Habitatkartierung im Flachwasser? Wie sensitiv reagieren die Sensoren auf spezifische Flora und Fauna? Kann künstliche Intelligenz die Datenauswertung und Datenklassifikation entscheidend voranbringen? Und welche natürlichen Schwankungen lassen sich in den Habitaten beobachten? Diese und verwandte Fragen stellte sich ein Forschungs- und Entwicklungsverbund unter Beteiligung von Deutschland, Dänemark und Polen. Ein Teil der Fragen wurde innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit beantwortet, einige wichtige Ergebnisse möchten wir hier darstellen.

Habitatkartierung | multispektrale Akustik | maschinelles Lernen | Fächerecholot | optische Fernerkundung | Ostsee

How useful are new methods of optical and acoustic remote sensing in the Baltic Sea with regard to habitat mapping in shallow water? How sensitive are the sensors to specific flora and fauna? Can artificial intelligence decisively advance data evaluation and data classification? And what natural fluctuations can be observed in the habitats? These and related questions were asked by a research and development network with the participation of Germany, Denmark and Poland. Some of the questions were answered during the three-year project period; we would like to present some important results here.

habitat mapping | multispectral acoustics | machine learning | multibeam echo sounder | optical remote sensing | Baltic Sea

Ausgabe: HN 120, Seite 13–22
DOI: 10.23784/HN120-02
Autor/en: Jens Schneider von Deimling, Peter Feldens

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