Fachbeiträge

Sämtliche Fachbeiträge aus den Hydrographischen Nachrichten seit der Ausgabe HN 100 sind online verfügbar.
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Bestimmung von Durchfahrtshöhen an Kanalbrücken mittels Laserscanning

Zu den Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zählt die Ermittlung und Dokumentation von maximalen Durchfahrtshöhen an Kanalbrücken. Aktuell werden die entsprechenden Daten vergleichsweise aufwendig und punktuell per Nivellement erfasst. In Kooperation mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt in Duisburg-Meiderich wurde ein Verfahren entwickelt, die Durchfahrtshöhen aus Laserscanningdaten abzuleiten. Zwei unterschiedliche Systeme, ein Zoller + Fröhlich Imager 5010 C sowie eine Leica Nova MS50, wurden verglichen.

Brückendurchfahrtshöhe | Nivellement | Laserscanning | Leica Nova MS50 | Zoller + Fröhlich Imager 5010 C

Ausgabe: HN 104 Seite: 25–27
DOI: 10.23784/HN104-05
Autor/en: Kathrin Reifer

Automatische Erkennung von Objekten in der Wassersäule

Multibeam-Sonare wie die hier verwendeten ELAC SeaBeam 3030 und 3050 werden schon seit Längerem nicht mehr nur zur Bathymetrie, sondern auch zur Speicherung von Daten der Wassersäule (Water Column Imaging – WCI) mit großen Öffnungswinkeln und hoher Auflösung verwendet. Diese Daten eignen sich dazu, Objekte in der Wassersäule aufzuspüren. Da es sehr aufwendig ist, wenn Menschen die Überwachung oder Analyse der Sonardaten durchführen, ist der Bedarf nach einer automatischen Erkennung von Objekten in der Wassersäule groß. Insbesondere die Erkennung von Gasfahnen submariner Gashydrate ist von Bedeutung. Hierzu wurde in der Bachelorarbeit »Automatische Erkennung von Objekten in der Wassersäule mit Hilfe von Tracking-Algorithmen«, die bei Wärtsilä ELAC Nautik durchgeführt wurde, eine entsprechende Software maßgeblich entwickelt.

WCI | Fächerecholote | Gasaustritte | Objekterkennung | Automatic Object Detector | Clustering | Gating

Ausgabe: HN 104 Seite: 20–24
DOI: 10.23784/HN104-04
Autor/en: Oskar Kriwat

Spatial and temporal analysis of gas seep activity in Eckernförde Bay

Highly elevated methane concentrations in Eckernförde Bay bottom waters during a ship cruise with RV »Alkor« (AL447) raised attention. Earlier studies focused on pockmarks and groundwater seepage to be a possible driver controlling methane concentration in the water column. This thesis presents high-resolution bathymetry data for three pockmark clusters, high-frequency sub-bottom profiles for methane-rich sediments, a spatial activity distribution grid of gas seepage and a time series of in situ monitored gas seepage events. It aims to analyse pockmark morphology, estimate the spatial distribution of shallow gas accumulations, examine the spatial and temporal activity of gas seepage, find possible trigger mechanism and estimate a gaseous methane flux to the water column of Eckernförde Bay.

Gas seepage | methane | multibeam bathymetry | pockmarks | water column data

Ausgabe: HN 104 Seite: 16–19
DOI: 10.23784/HN104-03
Autor/en: Arne Lohrberg

Adjustment of backscatter data collected by multi-sector multi-swath multibeam echo sounders

While technological innovation and good survey practice has rendered bathymetric data collection more efficient and measurements both precise and accurate, so much cannot be said about backscatter data. Indeed, being more sensitive to geometrical, environmental and system-dependent effects, backscatter measurements suffer from poor quality when the latter effects are not accounted for in data collection and processing steps. A major detrimental component on backscatter measurements is the modulating effect of the echo sounder’s transmission sector pattern(s). This effect is clearly seen in backscatter images from echo sounders with multi-sector and multi-swath capabilities.

backscatter strength | SonarScope | multibeam echo sounder

Ausgabe: HN 104 Seite: 11–15
DOI: 10.23784/HN104-02
Autor/en: Jean-Guy Nistad

Kartierung in den Fjorden Ost-Grönlands – Multibeam-Mapping mit einem Museumsschiff

Eine präzise Kartierung des Meeresbodens in unbekannten arktischen Gewässern mit driftenden Eisbergen und Schollen ist schon eine Herausforderung an sich. Wenn dann auch noch die Vermessung mit einem Oldtimer-Dreimast-Toppsegelschoner und einem temporär über die Seite installierten Fächerecholot erfolgt, sind Schwierigkeiten zu erwarten. Aber manchmal geht es nicht anders. Wenn kein anderes Schiff zur Verfügung steht, hat man nur die Wahl, es zu versuchen – oder bleiben zu lassen. Auch wenn die Hindernisse groß sind, es kann klappen.

Fächerecholot | SeaBeam 1050 | Fjordvermessung | Multibeam-Kartierung | Grönland | »Activ« | Timmiarmiut-Fjord | Skjoldungen-Fjord

Ausgabe: HN 104 Seite: 6–10
DOI: 10.23784/HN104-01
Autor/en: Wilhelm Weinrebe

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