Hydrographische Nachrichten

Bereits seit 2008 erscheint in jeder Ausgabe der Hydrographischen Nachrichten ein Wissenschaftsgespräch mit einem führenden Kopf der Hydrographie. Mehrere Seiten sind in jedem Heft für das Interview reserviert. Und noch jeder Gesprächspartner wurde von den Redakteuren gefragt: Was wissen Sie, ohne es beweisen zu können?

"Ich fühle mich ausgezeichnet"

HN106 PeregovitsJürgen Peregovits im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller

Jürgen Peregovits ist geschäftsführender Gesellschafter der IngenieurTeam GEO GmbH in Karlsruhe. Das Ingenieurbüro mit 18 Mitarbeitern zählt zu den führenden Unternehmen für Gewässervermessung in Deutschland. Peregovits, der bereits seit den 80er Jahren als Hydrograph tätig ist, wurde im letzten Jahr das Gütesiegel "DHyG-Anerkannter Hydrograph" verliehen. Im Interview mit den Hydrographischen Nachrichten gibt er Einblick in seine Geschäfte und Projekte, erklärt seinen Qualitätsanspruch und verrät, was ihn täglich motiviert.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 106 (02-2017), S. 26-31


 

"I want nothing less than all the physics of the sea chart"

Mathias Jonas im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller und Thomas Dehling

Dr. Mathias Jonas is Vice President of the Federal Maritime and Hydrographic Agency. The 55 year old National Hydrographer of Germany and Managing Director of the department “Nautical Hydrography” is responsible for national activities in wreck search, sea survey and the issue of related nautical publications. He represents those tasks in various organs of the International Maritime Organization (IMO) and the International Hydrographic Organization (IHO). In the interview with Hydrographische Nachrichten the expert for electronic sea charts talks about his preference for paper and about the future of the printed sea chart. And he believes that dealing with the ocean awakes the good in man.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 105 (11-2016), S. 6-11


 

"Algorithmen durchpflügen die Welt"

Jens InterviewJens Schneider von Deimling im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Jens Schneider von Deimling hat Geologie studiert und in Geophysik promoviert. Der 39-jährige Forscher ist Experte für Gasaustritte, die er mit hydroakustischen Methoden detektiert. Nach Stationen am Geomar und am IOW ist er seit Anfang des Jahres an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beschäftigt. Dort bringt er den Studierenden bei, wie man Fächerecholote verwendet und die Daten auswertet. Ein Gespräch über seine Studienjahre, exzellente Forschung und
gute Lehre sowie über den Mikrokosmos Forschungsschiff.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 104 (06-2016), S. 28-33


"Die Hydrographie leistet viel für die Marine"

Walter OffenbornWalter Offenborn im Wissenschaftsgespräch mit Thomas Dehling und Lars Schiller

Walter Offenborn ist Leiter des Unterwasserdaten-Centers beim Marinekommando in Rostock. Im Wissenschaftsgespräch mit den HN gibt er Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Marine. Deutlich wird, dass Hydrographie für die Marine weitaus mehr bedeutet als sichere Schifffahrt. Auch Informationen über die Beschaffenheit des Meeresbodens und über den Untergrund sind von Belang, genauso Daten über Seegrenzen und Strände. So manche Erkenntnis der Marine aber bleibt unter Verschluss.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 103 (03-2016), S. 30-37

 


"Ist die Zukunft ferngesteuert oder autonom?"

Der DHyG-Beirat im Wissenschaftsgespräch

Allenthalben ist von autonomer Gewässervermessung die Rede. Doch was ist das eigentlich? Hat ein jeder dieselbe Vorstellung von den bei der autonomen Vermessung zum Einsatz kommenden Geräten und Methoden? Eher nicht – das zumindest ist die Erkenntnis aus dem Wissenschaftsgespräch, in dem fünf Hydrographen ihre jeweilige Sicht erläutern. Mühsam und mit vielen englischen Ausdrücken rang man um die Definition für ein autonomes System. Einig waren sich die Experten darüber, dass die autonome Zukunft sich noch ein paar Jahre Zeit lassen wird. Und dass man auch dann noch qualifizierte Hydrographen brauchen wird.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 102 (11-2015), S. 14-22


 

 

"With the IFHS Student Award we have a true world championship"

HN101 RobVanReeRob van Ree im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Rob van Ree arbeitet als Senior Lecturer am Maritime Institute Willem Barentsz (MIWB) auf Terschelling, wo er für das Studienangebot zur Hydrographie verantwortlich ist. Zusätzlich zu seinem Vollzeitjob ist er Chairman der International Federation of Hydrographic Societies (IFHS). Selbstverständlich ist der Holländer Mitglied der Hydrographic Society Benelux (HSB), doch überraschenderweise ist er auch Mitglied in der DHyG. Er ist bekannt für seine interessanten Kommentare und Fragen zu einem jeden Vortrag bei Tagungen. Daher ist es kein Wunder, dass er im Wissenschaftsgespräch mit inspirierenden und meinungsstarken Antworten aufwartet. 
 

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 101 (06-2015), S. 34-39


 

 

"In development aid Germany should adopt a leading role"

EhlersPeter Ehlers im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Prof. Dr. Dr. h.c Peter Ehlers war von 1989 bis 2008 Präsident und Professor des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für den Schutz der Meere ein. Als Vertreter in zahlreichen Kommissionen war der studierte Jurist eine international wahrgenommene Stimme. Und auch im Ruhestand ist das Engagement des 71-Jährigen für das Meer ungebrochen. Ein Gespräch über Errungenschaften und Versäumnisse. 

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 100 (02-2015), S. 36-41


  

"Eine grüne Unternehmensausrichtung ist Luxus"

HN099 ThemannSören Themann im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Seit Ende 2013 ist Embient Teil von Kongsberg. Gründe, das Gespräch mit dem Geschäftsführer der Kongsberg Maritime Embient GmbH zu suchen, gibt es reichlich. Die Themen Unterwasserinspektion, Leckagedetektion und Monitoring kamen in den HN bislang eher zu kurz. Doch es gibt auch einen konkreten Anlass: Seine Kritik an einem Beitrag in der letzen HN-Ausgabe. Ein Gespräch über die Rolle der Fachzeitschriften, über qualvolle Kaufentscheidungen, über Monitoring, wie es sein sollte, und über betriebswirtschaftliches Denken.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 99 (10-2014), S. 29-38

 


 

 „Wir waren schon überall“

HN098 Nicola

Werner und Andres Nicola im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Bereits 1971 hat Werner Nicola seine erste Firma gegründet, die zunächst nur in der Landvermessung tätig war. Vor vierzig Jahren, 1974, kam es dann zur Gründung des Vermessungs- und Ingenieurbüros Werner Nicola, das sich ganz der Hydrographie verschrieben hat. Die vermehrten Auslandsaktivitäten führten Ende 1982 zur Gründung der unabhängigen Ingenieurgesellschaft Nicola Engineering GmbH. Seit 2009 ist Sohn Andres Nicola in der Geschäftsführung des Unternehmens. Der HN-Redaktion stehen die beiden Geschäftsführer Rede und Antwort.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 98 (06-2014), S. 44–51.

 


  

Nach 30 Jahren noch zu

ontrack-wissenschaftsgespraech-klein

100 Prozent „on track“

Gunther Braun, Delf Egge, Ingo Harre, Horst Hecht, Wolfram Kirchner und
Hans-Friedrich Neumann im Wissenschaftsgespräch mit dem
DHyG-Vorstand und Lars Schiller

Vor 30 Jahren haben sich ein paar Männer zusammengetan, um die Deutsche Hydrographische Gesellschaft zu gründen, am 10. Februar 1984 wurde sie in das Vereinsregister eingetragen. Dieses Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, das Gespräch mit den damals Beteiligten zu suchen. Drei Jahrzehnte erfolgreiche Vereinsarbeit verpflichten uns, an die Leistung der Gründungsmitglieder zu erinnern. Sechs Herrschaften sind unserer Einladung gefolgt, zwei Gründungsmitglieder, zwei Ehrenmitglieder und weitere hochengagierte Mitglieder. Mit ihnen sprachen wir über die Anfänge der DHyG, über die ersten Jahre, die ersten Tage – und auch über die Zeit vor der Zeit, als die DHyG noch nicht greifbar war, sondern nur als Idee existierte.

 Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 97 (02-2014), S. 30–39.


 

„Und so habe ich immer etwas zu tun“

HN096 Fahrentholz

Dr. Siegfried Fahrentholz 
im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Dr. Siegfried Fahrentholz trat 1964 nach seiner Promotion an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in den Betrieb seines Vaters ein und befasst sich seitdem mit der Entwicklung und Herstellung von Vermessungsecholoten und Flächenecholoten auf Basis von vertikal lotenden Schwingern an seitlichen Auslegern von Messschiffen. Fast 20 Jahre lang war er als Lehrbeauftragter für Unterwasserakustik und Echolottechnik an der HCU und ihren Vorgängerhochschulen tätig. Er ist bereits seit 1984 Mitglied in der DHyG und war viele Jahre im Beirat und als Wahlvorstand tätig. Noch mit 77 Jahren ist er aktiv als Leiter des traditionsreichen und renommierten Familienunternehmens Dr. Fahrentholz GmbH & Co. KG im Einsatz.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 96 (10-2013), S. 20–26.

 


 

„Vermessungsingenieure streiten sich nicht“

HN095 BraunGunther Braun
im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Gunther Braun war jahrelang für das Programm der Hydrographentage zuständig. Doch obwohl er sich mittlerweile aus der Organisation zurückgezogen hat, trug er auch in Papenburg wieder seinen Teil zum Programm bei – mit einem Vortrag über die Ems. Im Vorfeld der Veranstaltung sprach der Leiter der Vermessungs- und Kartenstelle bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt – Außenstelle Nordwest – im Wissenschaftsgespräch über seine Arbeit in Aurich, über die Zukunft der Karten, seine Vorliebe für Papier und sein Unverständnis für Angelina Jolie – nur über die WSV-Reform wollte er sich nicht äußern.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 95 (06-2013), S. 34–42.

 


 

„Von vielen Dingen zwischen Himmel
und Erde haben wir keine Ahnung“

HN094 EggeProf. Delf Egge
im Wissenschaftsgespräch mit Lars Schiller

Delf Egge ist seit 1987 Professor für Hydrographie, zunächst an der Fachhochschule Hamburg, später an der HAW, heute an der HafenCity Universität (HCU). Als Mitglied des International Board on the Standards of Competence engagiert er sich seit zehn Jahren für die Qualität der Hydrographieausbildung. Im Gespräch blickt er zurück auf über 25 Jahre erfolgreiche Hydrographieausbildung in Hamburg. Er gibt Einblicke in die gegenwärtige Situation an der HCU. Und er berichtet über mögliche Änderungen. Erstaunlicherweise streift das Gespräch gleich dreimal Themen der Musik – die Stichworte lauten: Toningenieur, GPS-Signal und Brandi Carlile.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 94 (02-2013), S. 26–33.

 


 

Die Tiefe auf Knopfdruck – Alexander Behms Erfindung
war eine schifffahrtstechnische Sensation

HN093 SchimmlerDr. Jörg Schimmler im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Im letzten Wissenschaftsgespräch sprachen wir mit Dr. Peter Gimpel als Vertreter einer Firma, die moderne Echolote vertreibt. In dieser Ausgabe wollen wir die Ursprünge der Echolottechnik beleuchten. Wir konnten Dr. Jörg Schimmler aus Kiel für ein Interview gewinnen. Er schreibt zurzeit an einem Buch über den Erfinder des Echolots. Alexander Behm hat vor genau einhundert Jahren, am 24. September 1912, seinen Patentantrag eingereicht. Der Biograph, Physiker wie Behm, teilt mit seinem Helden noch eine weitere Leidenschaft: die fürs Angeln.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 93 (10-2012), S. 26–29.

 


 

„Wir müssen die Breitbandigkeit der Hydrographie
deutlich machen“

HN092 GimpelDr. Peter Gimpel im Wissenschaftsgespräch
mit Volker Böder und Lars Schiller

Dr. Peter Gimpel ist seit zehn Jahren Direktor der Abteilung Vermessungssysteme bei L-3 ELAC Nautik in Kiel. Im Gespräch mit den Hydrographischen Nachrichten lüftet er ein Geheimnis: Wie seine Firma die Tauchfahrt des „Titanic“-Regisseurs James Cameron zum Marianengraben im März dieses Jahres erfolgreich unterstützt hat. Die Aktion sieht Gimpel durchaus mit Sympathie, ist sie doch geeignet, auf das Gebiet der Hydrographie aufmerksam zu machen. Die Frage, wie das noch gelingen kann, beschäftigt ihn auch in seiner Funktion als Beiratsvorsitzender der DHyG.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 92 (06-2012), S. 20–24.

 


 

„Die Hydrographie stellt geotopographische Referenzdaten
für alle Gewässer bereit“

HN091 GruenreichProf. Dietmar Grünreich im Wissenschaftsgespräch
mit Volker Böder und Lars Schiller

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dietmar Grünreich war zwölf Jahre lang Präsident am Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) in Frankfurt. Bevor er 1999 zum BKG ging, ist er 1991 nach leitender Tätigkeit in der Landesvermessung Niedersachsen als Professor an das renommierte Institut für Kartographie an der Universität Hannover berufen worden. Knapp ein Jahr nach seiner feierlichen Verabschiedung gibt er der HN-Redaktion im E-Mail-Interview Einblicke in sein Wirken für das Geoinformationswesen als Präsident, aber auch im Ruhestand. Das Interview bringt die Breite und Komplexität des von ihm mitgestalteten Fachgebiets zum Ausdruck.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 91 (02-2012), S. 24–28.

 


 

Das Präsidenteninterview

HN090 Breuch-MoritzMonika Breuch-Moritz im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Seit 2008 führen wir mit herausragenden Personen der Hydrographie in jeder HN-Ausgabe ein Wissenschaftsgespräch. Acht Interviews sind bisher erschienen. Doch diesmal sah es beinahe so aus, als müssten diese Seiten ungefüllt bleiben. Zwar reagierte Monika Breuch-Moritz prompt auf unsere Frage, ob sie uns die Ehre eines Interviews erweisen würde. „Das mache ich gern.“ Doch einen Termin konnten wir auch mit Hilfe ihrer Pressesprecherin Susanne Kehrhahn-Eyrich nicht finden. So erhielten wir schon einen ganz guten Einblick in die mannigfaltigen Aktivitäten der BSH-Präsidentin. Die Frage nach der typischen Arbeitswoche konnten wir uns dennoch nicht verkneifen. Letztendlich einigten wir uns darauf, das Interview schriftlich zu führen. Die Antworten erhielten wir in den ersten Novembertagen. Damit erscheint die vorliegende HN-Ausgabe zwar mit leichter Verspätung. Aber noch nie waren die Antworten so aktuell.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 90 (10-2011), S. 21–25.

 


 

Der Hydrograph und sein Tauchbecken

HN089 MaushakeChristian Maushake im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Vor der Hydro 2010 in Rostock-Warnemünde ließ sich ihr Cheforganisator nicht für ein Gespräch gewinnen. Konsequent wiegelte er die Anfragen der HN-Redaktion ab. Erst danach erklärte Christian Maushake, 51, sich bereit, unsere Fragen zu beantworten. Es wurde ein langes Gespräch, bei dem die Hydro nicht das einzige Thema blieb. Wir sprachen mit ihm auch über seine Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) in Hamburg, über sein Engagement im Vorstand der DHyG und über seine musikalische Leidenschaft, das Kontrabassspiel.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 89 (04-2011), S. 22–29.

 


 

„I love my Career in Hydrography“

HN088 HeapsWilliam Heaps im Wissenschaftsgespräch
mit Volker Böder und Lars Schiller

William Heaps is Chairman of the International Federation of Hydrographic Societies (IFHS) and works as Assistant Marine Advisor and Hydrographic Manager at Associated British Ports (ABP) in Southampton. He has answered our questions per e-mail during a period of approximately two months. There was a lot to ask and to tell: About his career in hydrography and his daily business; about the activities of the IFHS and the future of the Hydrographic Journal; about the need of Portable Pilot Units and the benefits of Automatic Identification Systems; about the serious educational situation and insufficient public relations; and about the Hydro 2010 …

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 88 (10-2010), S. 30–35.

 


 

Politiker spielen mit der 3D-Maus

HN087 WeinrebeDr. Wilhelm Weinrebe im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Wilhelm Weinrebe, eigentlich promovierter Geophysiker, beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten am IFM-Geomar in Kiel mit hydroakustischen Fragestellungen. Er gilt als ausgewiesene Koryphäe der Fächerecholotung und als „Herr der Fledermaus“. Gerade von einem Kurzurlaub zurückkommend stand er der HN-Redaktion im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg Rede und Antwort. Eine Anekdote folgte der anderen. So erzählte er von kartierenden Politikern und von Künstlern, die ganz ohne Tiefendaten das Relief der Ostsee darstellen können. Nach einem gut zweistündigen Gespräch kommentierte er noch fachkundig die Exponate auf Deck 7 des Museums.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 87 (06-2010), S. 12–19.

 


 

„Wir müssen die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen lernen“

HN086 SchenkeDr. Hans Werner Schenke im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Lange schon stand Hans Werner Schenke als Gesprächspartner auf der Wunschliste der HN-Redaktion. Doch es war gar nicht so einfach, einen Termin mit dem Leiter der Arbeitsgruppe „Geodäsie und Bathymetrie“ am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) zu vereinbaren. Zahlreiche Termine auf internationalem Parkett standen unserem Wissenschaftsgespräch immer wieder im Weg. Doch das Warten hat sich gelohnt. Im Interview gab uns der umtriebige Manager und Netzwerker Einblick in seine vielfältigen Aktivitäten.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 86 (02-2010), S. 18–24.

 


 

„Die Wirtschaftskrise spüren wir nicht“

HN085 JeukenBernd Jeuken im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Bernd Jeuken ist einer von drei Geschäftsführern der Fugro OSAE GmbH in Bremen. Die HN sprachen mit ihm über die Geschichte seiner Firma, von den Anfängen bis zur Weltwirtschaftskrise. Klare, unmissverständliche, aber auch überraschende Antworten prägten das Gespräch. Dass die HOAI nicht eingehalten wird, mag dabei genauso überraschen wie die Aussage, dass die großen hydrographischen

Firmen von der Wirtschaftskrise nicht betroffen sind.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 85 (09-2009), S. 23–30.

 


 

„Man muss die Dinge rechtzeitig publizieren“

HN084 BehrensProf. Joachim Behrens im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Prof. Joachim Behrens war ohnehin gerade in Hamburg – die Jubiläumsveranstaltung der DHyG lockte in die Stadt der HN-Redaktion –, da bot es sich an, den Leiter des Referats „Geodäsie“ an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz zu interviewen. Es wurde ein ausführliches Gespräch über Konkretes und Grundsätzliches, über Detailfragen und globale Themen, über die Vergangenheit und die Zukunft.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 84 (06-2009), S. 24–32.

 


 

„Wir sind ein Teil des Puzzles“

HN083 KlindtHolger Klindt im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

In der letzten Ausgabe der Hydrographischen Nachrichten (HN) haben wir das Wissenschaftsgespräch eingeführt. Mit Holger Klindt – dem Ersten Vorsitzenden der Deutschen Hydrographischen Gesellschaft (DHyG) – haben wir diesmal einen wichtigen Repräsentanten der deutschen Hydrographie zum Gespräch geladen, obwohl wir in ihm gar nicht so sehr den Wissenschaftler sahen, als vielmehr einen Vertreter der Wirtschaft. Wir sollten eines Besseren belehrt werden – und lernten einen Vorsitzenden kennen, der keine Mühe hat, den Bogen von der Hydrographie zur Fußballweltmeisterschaft zu schlagen.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 83 (02-2009), S. 24–33.

 


 

In die Tiefe gegangen …

HN082 HechtHorst Hecht im Wissenschaftsgespräch
mit Lars Schiller und Volker Böder

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Welttag der Hydrographie im Juni 2008 wurde Horst Hecht vom Hydrographic Office Großbritanniens mit dem Alexander Dalrymple Award geehrt. Seit 1970 ist Horst Hecht am BSH (damals noch DHI) und seit mittlerweile 20 Jahren auf dem Posten eines Leitenden Regierungsdirektors – ein Titel, sagt er scherzend während des Gesprächs, bei dem man sich vorkäme, „als wenn Angela Merkel unter einem arbeiten würde“. Zum Ende des Jahres geht Horst Hecht in den Ruhestand. In der Begründung zur Preisverleihung wurde sein altruistischer Standpunkt gerühmt. Er spräche die Themen an, hieß es dort, die nach seinem Dafürhalten am meisten im Interesse der Gemeinschaft der Hydrographen lägen. Wir waren gespannt, was er uns zu sagen hatte. Deutschlands oberster Hydrograph berichtet über seine Arbeit am BSH – von der Einführung der Computer bis zur Entwicklung der Elektronischen Seekarte –, über die Notwendigkeit von Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, über die Ausbildungssituation in Deutschland und über die Zukunft der Hydrographie.

Das vollständige Interview lesen Sie in den HN 82 (10-2008), S. 14–21.


 

 

 

 

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